An wen wollen wir erinnern?
Stadtspaziergänge zu Frauen im Widerstand gegen den NS, Antisemitismus und öffentlichem Gedenken – Karlshorst
Karlshorst war in der Weimarer Republik eher nationalkonservativ geprägt, was sich auch im Wahlverhalten ausdrückte. Damit stellte Karlshorst eine Ausnahme in Lichtenberg dar, in dem traditionell eigentlich links gewählt wurde. Dennoch gab es auch in Karlshorst Widerstand gegen den Nationalsozialismus. In der Junker-Jörg-Straße lebte die Kommunistin Else Runge mit ihrer Familie. Sie betätigte sich bis Kriegsende illegal in kommunistischen Strukturen und unterstützte Verfolgte. In der Hönower Straße befand sich ein Lager für über 500 Menschen, darunter auch Frauen, die Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie leisten mussten. Referentin: Trille Schünke-Bettinger (freie Bildungsreferentin an der Gedenkstätte Deutscher Widerstand & im Netzwerk Frauentouren)
Kontakt/Anmeldung: mitmachen@licht-blicke.org oder 030 505 665 18.
Ort: Der Treff- und Endpunkt wird nach Anmeldung mitgeteilt.
Ausführlichere Infos zu Inhalten und Barrierefreiheit: https://licht-blicke.org/stadtspaziergaenge/ Die Teilnahme ist kostenfrei.
Veranstalter: Runder Tisch für Politische Bildung Lichtenberg/ Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke in Trägerschaft der pad gGmbH
