Time Machine Infinitum. Queeres migrantisches Berlin

Eine Freifläche von Noam Gorbat, Omar Nicolas und Sama Ahmadi in der Ausstellung BERLIN GLOBAL

Die Freifläche „Time Machine Infinitum. Queeres migrantisches Berlin“ von Noam Gorbat, Omar Nicolas und Sama Ahmadi in der Ausstellung BERLIN GLOBAL begibt sich auf eine Zeitreise durch das queere migrantische Berlin.

Die multimediale Installation verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, um die Präsenz und das kulturelle Erbe queerer Migrant*innen und BIPoC hervorzuheben und wertzuschätzen.

In mehreren Videos widmen sich die Künstler*innen zusammen mit zahlreichen Protagonist*innen Räumen des Austauschs, der Selbstorganisation und der Sichtbarkeit queerer BIPoC (Black, Indigenous, People of Colour) in Berlin. Sie schlagen einen Bogen von der queer-migrantischen Geschichte der 1920er Jahre, über das queere jüdische Leben vor dem Zweiten Weltkrieg, politische Kämpfe des Vereins „ADEFRA – Schwarze Frauen in Deutschland“ in den 1980er Jahren oder des „OYA-Kollektivs“ heute, bis hin zu Visionen der jugendlichen Ballroom-Szene für ein queeres Berlin der Zukunft.

Die verschiedenen Orte, Menschen und Zeitebenen treten in Beziehung zueinander und bilden ein bewegliches Gefüge aus individuellen und kollektiven Erzählungen.

Die Installation versteht sich als Teil einer selbstbestimmten, nicht abgeschlossenen Geschichte aus Kontinuitäten, Überlagerungen und Erinnerungen. Im Museum wird diese Geschichte nun als vielstimmige Reise durch die Zeit erfahrbar.

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